Lade Veranstaltungen

« Alle Veranstaltungen

04.08.2019 – Waldfest Alpenrose Mainaschaff

August 4-8:00 - 17:00

Die Wanderung

Es liegen noch keine Wanderdaten vor.

 

Informationen zum Wandergebiet

Spessartbund Ortsgruppe Mainaschaff (Quelle Spessartbund)

UNSER VEREIN STELLT SICH VOR

Ende März 1930 gegründet, ist die „Alpenrose“ auch mehr als 80 Jahre nach ihrer Gründung in Mainaschaff ein Synonym für Kontinuität, Aktivität und  Zuverlässigkeit. Ganz wesentlich zu diesen Eigenschaften hat der Vorsitzende Heinz Gerst beigetragen, der – eine absolute Einmaligkeit – den Wanderverein seit 1961, also mehr als 50 Jahre führt.

Für seine Verdienste für die Allgemeinheit hat die Gemeinde Mainaschaff dem jetzt 75-jährigen vor zwei Jahren die Ehrenbürgerwürde verliehen. Wenn man von den ersten beiden Vorsitzenden absieht, die nur für 3 Jahre den Vorsitz inne hatten, hatte der Verein mit Michael Klein und Heinz Gerst nur zwei Vorsitzende. Bei der Gründung des Vereines am 30. März 1930 war das Umfeld in sozialer und wirtschaftlicher Natur alles andere als rosig. Bis zum Jahresende 1930 kletterte die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland auf rd. 5 Millionen. So gesehen lenkten die Aktivitäten des neu gegründeten Vereines von den Alltagssorgen doch etwas ab.

Der Verein konzentrierte sich neben dem Wandern in den ersten Jahren auf die Aufstellung von Ruhebänken und Nistkästen. Ab Ende 1940 ruhte die Vereinsarbeit kriegsbedingt für 7 Jahre. In den Folgejahren war die Alpenrose in Mainaschaff zweimal Ausrichter des Spessartbundesfestes, so 1950 gemeinsam mit dem 20-jährigen Vereinsjubiläum und 1980 zum 50-jährigen Jubiläum. Dies waren großartige Festveranstaltungen mit mehreren Tausend Teilnehmern. Natürlich führten auch mehrfach die Gausternwanderungen nach Mainaschaff.

Ein herausragendes Ereignis war auch die abendfüllende Kulturveranstaltung am 1. August 1997 im Rahmen des 97. Deutschen Wandertages in der überfüllten Maintalhalle. Wie so Vieles ist natürlich auch die Arbeit eines Wandervereines in der heutigen Zeit einem starken Wandel unterzogen. Veranstaltungsmuster der ersten 50 bis 60 Jahre des Vereinsbestehens zählen heute nicht mehr. Jugendliche sind für das Wandern im Verein nicht mehr zu begeistern.

Die Generation 50+ gibt zwar das Wandern als liebste Freizeitbeschäftigung an, aber auch hier wollen sich viele nicht an einen Verein binden. So gesehen sind die heute 60-jährigen, von wenigen Ausnahmen abgesehen, die Jüngsten im Verein. Die Alpenrose Mainaschaff hat auf diese Altersstruktur reagiert. Es werden zwar alljährlich ausreichend  anderungen und Radwanderungen angeboten, aber auch mehrtägige Bus-Wandertouren. Die allmonatlichen Senioren-Nachmittage erfreuen sich großer  Beliebtheit. Im Rahmen der Ferienspiele betreut die „Alpenrose” Jahr für Jahr bis zu 40 Kinder bei einer Nachmittagsveranstaltung. Besondere Schwerpunkte  m Jahreskalender sind im August des Jahres die Veranstaltung im Waldhaus der Gemeinde Mainaschaff, zusammen mit den Wanderfreunden aus Kleinostheim (siehe Bild), die alljährlich veranstaltete Nikolausfeier in der Maintalhalle und die Waldweihnacht kurz vor dem 24. Dezember.

 

Mainaschaff (Quelle Wikipedia)

Geografische Lage

Die Gemeinde liegt westlich angrenzend an die Stadt Aschaffenburg am rechten Ufer des Mains, nahe an der Landesgrenze zu Hessen. Der topographisch höchste Punkt der Gemeindegemarkung befindet sich ca. 700 m südwestlich von Sternberg mit 330 m ü. NN (Lage), der niedrigste liegt im Main auf 108,5 m ü. NN (Lage).

Geschichte

Mainaschaff wurde erstmals im Privileg Papst Lucius’ III. für das Stift Aschaffenburg von 1184 urkundlich als Besitzverfügung erwähnt. Zu Beginn des 12. Jahrhunderts gehörte der kleine Ort, der vornehmlich aus landwirtschaftlichen Höfen bestand, zum Stift Sankt Peter und Alexander (siehe auch: Stiftskirche St. Peter und Alexander) in Aschaffenburg. Die Bewohner, die hauptsächlich auch vom Obstanbau und Fischfang lebten, hatten an dieses Stift laufende Abgaben und auch Frondienste zu leisten.

Am 1. Juli 1862 wurde das Bezirksamt Aschaffenburg gebildet, auf dessen Verwaltungsgebiet Mainaschaff lag. Im Jahre 1872 wurde Mainaschaff eine eigenständige Gemeinde. 1939 wurde wie überall im Deutschen Reich die Bezeichnung Landkreis eingeführt. Mainaschaff war nun eine der 33 Gemeinden im Altkreis Aschaffenburg. Dieser schloss sich am 1. Juli 1972 mit dem Landkreis Alzenau in Unterfranken zum neuen Landkreis Aschaffenburg zusammen.

Von 1917 bis 1972 bestand bei Mainaschaff etwa in Höhe der Ankergasse eine Staustufe mit Steg über den Main, mit einem Kraftwerk in Flussmitte und mit einer Floßgasse am Mainaschaffer Ufer. Schleuse und Fischpass befanden sich auf dem Stockstädter Mainufer.

Bauwerke

Der Kapellenberg, ein ehemals seit dem 14. Jahrhundert als Weinberg dienender flächenmäßig großer Hügel mit einer Kapelle und einer Marienstatue, gilt seit über hundert Jahren als Wallfahrtsort und ist immer wieder das Ziel zahlreicher Prozessionen. Öffentliche Einrichtungen (Spielplatz etc.) machen ihn zu einem bekannten Ausflugsziel. Auf diesem Berg befindet sich der Eingang zu einer alten, erst in diesem Jahrhundert der Öffentlichkeit zugänglichen Grotte. Er wird seit 2005 wieder aktiv als Weinberg genutzt. Außerdem gibt es dort mehrere gesprengte Bunker der Wetterau-Main-Tauber-Stellung. Bis zur Verbreiterung der A 3 stand am ehemaligen Autobahnparkplatz ein Aussichtspavillon in der Form eines Monopteros.

Parks

Der Mainparksee, ein nunmehr etwa 24 Hektar großer Binnensee, der beim Bau der Autobahn in den 1950er Jahren aus einem Baggersee entstand, bietet einen Dauercampingplatz und Bademöglichkeiten. Seit 2005 ist in Mainaschaff auf dem Gelände des Mainparksees eine der größten Saunalandschaften Deutschlands ansässig. Er wurde als Naherholungsgebiet der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Im Mainaschaffer Strietwald gibt es einen ehemals als Hartsteinbruch genutzten Vulkanschlot mit Vorkommen des Minerals Olivin-Nephelinit.

Details

Datum:
August 4
Zeit:
8:00 - 17:00
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Veranstalter

Matthias Pauli
Telefon:
06027 - 6278