Bericht von Wolfgang Lippert
Unsere zweite Etappe auf der Südschleife des Aschaffenburger Rundweges startete am Waldfriedhof von Obernau. Auf einem breiten Forstweg mit Markierung „roter Hase“ und „AB-Rundweg“ erreichten wir die Obernauer Waldkapelle „Maria Frieden“, ein Kleinod im Spessart. Die an einer großen Weggabelung errichtete Kapelle wurde 1712 im barockem Stil erbaut und 1922 erweitert. Weiter folgten wir dem Mainweg (M) bis zur kleinen Birkenallee, einem Kreuzweg mit 16 Stationen. Diese verbindet die Waldgebiete „Obernauer Wald“ und „Erbig“. Die Kreuzwegstationen wurden vom Glattbacher Künster Bergmann-Franken geschaffen.
Dank der klaren Luft hatten wir vom Erbig eine fantastische Fernsicht in den Odenwald und bis zu den Frankfurter Banktürmen und dem Feldberg im Taunus. Auf dem Sternberg mit seinen 3 Kreuzen wurde Rast gehalten. Die nächste Station war der Platz am „Ruhstock“, eine Holzvorrichtung, an der sich früher die Bauern beim Heimtragen ihrer Vorräte vom Feld ausruhten. Bald erreichten wird das Gipfelplateau des Bischbergs. Dort steht der Ludwigstempel, ein pentagonförmiger Aussichtspavillon, wo auch das Gruppenfoto aufgenommen wurde.
Der Rundweg führt von hier steil abwärts zu den Bahngleisen an der Obernauer Straße. Entlang des Mains und des Floßhafens erreichten wir das Schloss und unsere Einkehr im Schlappeseppel.
Die Wanderstrecke bis zum Schloss und Hbf. betrug 9,6 Km. Aufstieg 183 hm, Abstieg 183 hm. Dauer 3 ½ Std. Schwierigkeit mittel.
Geführt wurde die Wanderung von Bärbel Lehmann, Planung Wolfgang Lippert.
Die 19 Teilnehmer bedankten sich für diese gelungene Wanderung in unserer schönen Heimat.
Wolfgang Lippert


Fotos: Günther Fuller
1) Gruppenfoto an der Marien Grotte
2) Gruppenfoto am Ludwigstempel auf dem Bischberg
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