Nachrichten – Archiv

Woche 2019 - 36

Nachruf

Der irdische Lebensweg unseres Mitglieds
Frau Anneliese Stein
ist am 28. August im Alter von 85 Jahren zu Ende gegangen. Frau Stein hat dem Verein seit 1990 die Treue gehalten. Wir werden ihr ein ehrendes Andenken bewahren.

Niemand weiß, wann die Straße endet. Wir wussten es auch nicht. Aber wir sind dankbar für den gemeinsam zurückgelegten Weg.

Wichtige Hinweise!

Achtung: Termintausch!

Der Orkan am Sonntag, 18. August hat auch das Waldgebiet auf der Birkenhainer Straße gestreift. Um kein Risiko einzugehen, wird der Termin für die 2. Etappe deshalb vorerst auf den 28. Oktober verlegt. Die im Wanderplan für diesen Termin ausgewiesene Wanderung ins Hafenlohrtal wird auf den 8. September vorgezogen.

Wegemarkierung in unserer Gemarkung

Bei seinen regelmäßigen Kontrollgängen auf den markierten Wanderwegen hat unser Wegewart festgestellt, dass wohlmeinende „Helfer“ die Befestigungen an vielen Bäumen nochmal eingeschlagen haben. Wegewart Peter Höfler bittet, diese Aktionen zu unterlassen bzw. sich bei fehlerhaften Markierungen direkt an ihn zu wenden (Tel. 6712) und gibt folgende Information aus den offiziellen Markierungsregeln:

„Zur Befestigung der Markierungsschilder werden Alu-Nägel verwendet. Diese werden, um das Wachsen der Bäume nicht zu behindern, nur teilweise eingeschlagen. Ein Abstand von ca. 1,5 cm zwischen Baum und Schild ist optimal….“

Wandere mit, jeder Schritt hält fit!

ccsbk_spessartbund_5_120Die Spessartbund Ortsgruppe Kleinostheim lädt alle die gerne wandern zu den nachfolgenden, geführten Gemeinschaftswanderungen herzlich ein.

Wir bieten Ihnen abwechslungsreiche Wanderungen als ganzheitliches Fitnessprogramm ohne Leistungsdruck in einer harmonischen Gemeinschaft und in den schönsten Gebieten unserer näheren Heimat. Gastwanderer sind herzlich willkommen und versichert. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bei den angegebenen Wanderführern. Bei Bus- oder Bahnfahrten ist eine Anmeldung zwingend erforderlich und es wird ein Fahrtkostenbeitrag erhoben, der bei der Wanderbeschreibung angegeben ist.

Wir wandern überwiegend auf Forststraßen, Forstwegen und naturbelassenen Waldpfaden. Bei den Wanderungen werden Wegstrecke, Weglänge, Wandergeschwindigkeit etc. so ausgewählt, dass Wanderer mit normaler Kondition problemlos teilnehmen können. Treffpunkt, Beginn, Schwierigkeitsgrad etc. sind jeweils bei der Wanderbeschreibung angegeben. Bitte stets auf gutes Schuhwerk, eine kleine Rucksackverpflegung, Getränke und witterungsangepaßte Kleidung achten. Wanderstöcke werden empfohlen. Einige Hinweise und Wandertipps finden Sie [HIER]

Vielen Dank und “Frisch Auf”.

Sonntag
8. September 2019

Parkplatz Brentanoschule in der Goethestraße
09:00 Uhr

20190908-CCSBK-Bohlenstegweg

Treffpunkt und Busabfahrt ist am Sonntag, 8. September um 9.00 Uhr am Parkplatz Brentanoschule/Goethestr.

Termin wegen Sturmschäden geändert!

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Donnerstag
12. September 2019
8:40 Uhr
Bahnhof Kleinostheim

CC20180914 – Hohe Warte

​Bei der Donnerstagswanderung im September wandern wir von Dörrmorsbach durch den Wald auf den Pfaffenberg mit der mächtigen Funkantenne und bis zum Einkehrziel Gaststätte „Hohe Warte“.

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Sonntag
22. September 2019
8:00 Uhr
Parkplatz Brentanoschule

RheinBurgenWeg2

Die Planwanderung auf dem Rhein-Burgen-Weg führt am Sonntag, 22. September von St. Goar nach Oberwesel. Das Motto dieser Tour „Vom Loreley-Blick zum Skulpturenweg!“

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Sonntag
13. Oktober 2019

Sonntag
27. Oktober 2019
8:30 Uhr
Parkplatz Brentanoschule

Am Sonntag, 27. Oktober setzen wir unsere Etappenwanderung auf der Birkenhainer Straße fort.

Treffpunkt ist um 8.30 Uhr am Parkplatz Brentanoschule Ecke Kirch-/Goethestraße. Von hier Bustransfer zum Ausgangspunkt Waldparkplatz Hufeisen zwischen Geiselbach und Waldrode.

Termin wegen Sturmschäden geändert!

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Was kommt?


SB Kleinostheim Termine

Zu den nachfolgenden Terminen werden die Tourbeschreibungen, Anmeldefristen, Abfahrtszeiten etc. zeitnah auf unserer Internetseite und im Blättsche bekanntgegeben.

Externe Termine

Spessartbund Termine

Was war?

17.08.2019 – Saalburg und Hessenpark

Am Samstag erlebten 30 Teilnehmer der gemeinsamen Tour von Heimat- und Geschichtsverein und Spessartbund bei der Führung im Römerkastell einen tiefen Einblick in die römische Geschichte und das Leben der Grenzsoldaten vor mehr als 2000 Jahren im Stützpunkt Saalburg am Limes. Danach wurde zum Freilichtmuseum Hessenpark gewandert und auch hier konnte man das Leben „in der guten alten Zeit“ anhand der Häuser und Ausstellungsstücke erkunden. Das Wetter hatte mitgespielt und die Tour war gut organisiert. Danke dafür an den Vorsitzenden des HGV Dieter Josten.

Wander-Vorschläge

Einige Wanderungen zum Nachwandern

“Durch die Rückersbacher Schlucht”
Länge: 12 Kilometer

Der Kulturpfad führt über 8 km durch die Kulturlandschaft und beginnt an der Info-Tafel für beide Kulturpfade Bachgau 4 und 5 am Marktplatz in Großostheim.

Auf unseren Seiten “Wanderwege” und “Forum/ Wandervorschläge” findet Ihr weitere Vorschläge zu Wanderwegen, Kulturwegen und eigenen Vorschlägen

Frage der Woche

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Wissenswertes und Tipps

Trendsport Wandern – Wohltat für Leib und Seele!​

Wandern ist die mit Abstand beliebteste Outdooraktivität der Deutschen. Wandern als die ursprünglichste Fortbewegungsart des Menschen ist Balsam für Körper, Geist und Seele und Wandern geht immer! Wer wandert lernt auf gesunde, erholsame und umweltfreundliche Weise seine Heimat kennen. Wandern ist mehr als Gehen, Wandern ist Vielfalt. Es ist für jedes Alter geeignet, bedeutet Wohlfühlen, macht Freude, baut Stress ab und entspannt. Es schult die Sinne und sensibilisiert die Wahrnehmung, stärkt Knochen und Muskeln, fördert das Immunsystem und steigert die Fettverbrennung. Und nicht zuletzt bietet Wandern Gelegenheit, gleichgesinnte Wanderfreunde kennenzulernen und die Geborgenheit der Gemeinschaft zu erleben.

Wollen Sie Wandern als ganzheitliches Fitnessprogramm und Gesundbrunnen kennenlernen und die Vorteile des Wanderns für sich nutzen?
Wenn Sie diese Fragen mit „Ja“ beantworten, dann sollten Sie unbedingt mit uns im Kleinostheimer Wanderverein Kontakt aufnehmen und bei uns mitmachen!hiking-1312226_400

Wir bieten Ihnen u.a.

  • sorgfältig ausgewählte, abwechslungsreiche und gut geführte Wanderungen für jede Kondition in die schönsten Gebiete der näheren Heimat, Spessart, Kahlgrund, Kinzigtal, Odenwald, Sinngrund, u.v.a.;
  •  Weinwanderungen und Buswanderfahrten z.B. für Touren auf dem Rheinsteig, Mehrtagestouren in die schönsten deutschen Wandergebiete, Stadtbesichtigungen u.v.m.
  •  jeden 2. Donnerstag im Monat Wanderangebote speziell für Aktivsenioren;
  •  ca. 37 km von unserem Wegewartteam hervorragend markierte und gepflegte Wanderwege rund um Kleinostheim;
  •  die Sicherheit in der Gruppe und viel Spass bei den Wanderungen in einer kontaktfreudigen Wandergemeinschaft;

Informationen und genaue Beschreibung der aktuellen Wanderangebote erhalten Sie wöchentlich unter den Vereinsnachrichten im Mitteilungsblatt „Unser Blättsche“ oder von den dort genannten Ansprechpartnern. Auf unserer Homepage und dem übersichtlich gestalteten Newsletter sind zeitnah alle Angebote im Internet abrufbar. Die Flyer „Wanderwege rund um Kleinostheim“ und „Kleinostheimer Kulturwege“ erhalten Sie kostenlos im Rathaus bzw. auf telefonische Anforderung bei der Vorsitzenden unter Telefon 06027-9559. Wandertafeln am Bahnhof, am Wanderparkplatz in der Schebler Straße unterhalb der Waldseen und am Schluchthof informieren über die Rundwanderwege und die Nordic-Walking-Strecken.

Testen Sie unser Angebot. Gastwanderer sind jederzeit willkommen und bei den angebotenen Wanderungen auch als Nichtmitglied versichert.

Der richtige Einstieg ins Wandern

Das intensive Naturerlebnis, die mit Familie oder Freunden geteilten Erfahrungen, die Ruhe fernab aller Alltags-Hektik – all das hebt die Stimmung. Noch dazu ist Wandern äußerst gesund und macht fit.

Wandern ist sanfter Ausdauersport

Der Mythos, dass Wandern kein Sport ist, hält sich hartnäckig. Zu Unrecht, denn etwa bei der Kalorienverbrennung muss sich Wandern keinesfalls vor anderen Sportarten verstecken: Abhängig vom Terrain verbraucht ein Wanderer zwischen 350 und 550 Kalorien pro Stunde, also nur ein Drittel weniger als ein Jogger. Da Wanderer meist deutlich länger unterwegs sind als Läufer (häufig zwischen drei und fünf Stunden), fällt die Endbilanz für sie also positiv aus. Zusätzlich stärkt die konstante Bewegung das Herz-Kreislauf-System, verbessert die Blutwerte, bringt den Stoffwechsel auf Trab und stärkt Ihre Muskeln und Knochen.

Die positiven Effekte des Wanderns wurden mittlerweile auch von vielen Krankenkassen anerkannt: Wer regelmäßig wandert, kann an attraktiven Bonusprogrammen teilnehmen und sogar Geld sparen. Wandern ist dabei schonend für die Gelenke und belastet den Körper weniger als viele andere Sportarten. Das macht es zu einer geeigneten Sportart auch für ältere Menschen und für diejenigen, die bisher kaum Sport getrieben haben.

Wie beginne ich am besten mit dem Wandern?

Sind Sie angesichts der vielen guten Gründe überzeugt, es auch einmal mit dem Wandern probieren zu wollen? Dann müssen Sie gar nicht allzu tief in die Tasche greifen: Im Gegensatz zu vielen anderen Natursportarten ist der Einstieg ins Wandern nur mit geringen Kosten verbunden. Neben Wanderschuhen, ein paar Wandersocken und einem geeigneten Rucksack müssen Sie erst einmal kaum Geld investieren. Bei der Qualität der Ausrüstung sollten Sie aber keine Abstriche machen. Achten Sie vor allem unbedingt auf die richtigen Wanderschuhe, denn gesunde Füße sind im wahrsten Sinne des Wortes die Basis eines guten Wanderausflugs. Gerade am Anfang sollten Sie sich daher in einem Fachgeschäft beraten lassen und nicht am falschen Ende sparen.

hiking-832847_400Auch Testberichte können bei der Orientierung helfen. Noch ein Hinweis zur Schuhauswahl: Mittlerweile sind auch bei Wanderern Halbschuhe mit niedrigem Schaft in Mode gekommen. Dies ist jedoch zu Anfang nur empfehlenswert, wenn Sie bereits über eine kräftige Beinmuskulatur verfügen. In der Regel sind Wanderstiefel mit überknöchelhohem Schaft vielseitiger und reduzieren die Gefahr des Umknickens und damit die Verletzungsgefahr. Gerade im Gebirge sind hohe Wanderstiefel nicht nur schonender, sondern auch sichererer.

Sicherheit beim Wandern

Auch sonst sollten Sie das Thema Sicherheit beim Wandern nicht außer acht lassen. Zwar ist Wandern normalerweise eine gesunde und sicherere Sportart. Da man sich aber im Freien aufhält und Risiken niemals ganz ausgeschlossen werden können, kommt es insbesondere durch schlechte Vorbereitung auch immer wieder zu Unfällen. Vermeiden Sie also unbedingt häufige Planungsfehler. Bleiben Sie, vor allem zu Beginn, auf gut markierten und gesicherten Wegen. Achten Sie darauf, Ihre Fitness und die Ihrer Mitstreiter realistisch einzuschätzen, um sich nicht körperlich zu überlasten.

Beachten Sie die Hinweise zu den Wanderrouten! Wenn auf Wanderwegen „besondere Trittsicherheit“ gefordert ist, führt der Weg zumindest teilweise durch unwegsames Gelände. Sie sollten also immer über ausreichende Kraftreserven und gute koordinative Fähigkeiten verfügen, um Stürze zu vermeiden. Wenn Sie Ihre Tour gut planen und sich an einige zusätzliche Sicherheitstipps halten, steht einer schönen und unfallfreien Tour nichts im Wege. Die Erinnerungen, die Sie dabei sammeln werden, werden bestimmt noch lange ein Quell der Freude sein.
Quelle: Bergsteiger

„Zu unserer Natur gehört die Bewegung, die vollkommene Ruhe ist der Tod.“ (Blaise Pascal, 1623 – 1662)

Vom kleinbäuerlichen Betrieb zum Erlebnisbauernhof

Seit 1904 ist der Betrieb in unserem Besitz – wir das ist die Familie Fäth.

  • In den Anfangsjahren lag die Konzentration auf der Kuhhaltung zur Milchgewinnung
  • 1964 kam die Schweinezucht hinzu
  • 1984 stellten wir auf Mutterkuh-Haltung um
  • 1994 beginnen wir mit der Direktvermarktung unserer Fleischerzeugnisse und beginnen die Teil-Aussiedlung der Anlage zu planen
  • 1995 können die Stallungen im Herrnbildweg mit 30 Mutterkühen in Betrieb genommen werden
  • 2004 stellten wir auf ökologisch-biologische Bewirtschaftung um
  • 2006 erhielten wir die Bio-Zertifizierung
  • 2009 konnten wir endlich nach 5-jähriger Planung den Neubau errichten, in dem nun unsere Vesperstube zu finden ist. Auch ein Bio-Fleischlädchen ist im Entstehen und wir können hoffentlich im Frühjahr 2011 unsere hauseigenen Fleisch- und Wurstprodukte dort anbieten.
    Bis dahin können Sie diese in der Vesperstube genießen und sich von der Qualität unserer Produkte überzeugen.

Ein paar Kühe, Bio-Fleisch, hausgemachte Wurst und eine Vesperstube machen aus einem bäuerlichen Betrieb noch keinen Erlebnisbauernhof.

Dafür haben wir uns noch einige Besonderheiten einfallen lassen und die Ideen gehen uns hoffentlich nicht so schnell aus, damit es für uns und für unsere Gäste spannend bleibt.

Merinoschafe, Heidschnucken, Burenziegen, Steichelzoo, Hausschweine, Hütehunde und unsere Limousin-Herdbuchzucht finden sich im Tierbestand. Historische und neuzeitliches Arbeitsgerät, Stroh-Hüpfburg und Strohtraktor, Hofführungen, Lehrreiches für Groß und Klein zum Zuhören, Anschauen und Anfassen.

Stöbern Sie durch unsere Seiten und finden Sie die passende Idee für Ihren nächsten Ausflug, um Landwirtschaft mal anders zu erleben und/oder groß und klein einige schöne und kurzweilige Stunden zu bieten.

Viel Spaß dabei und wir freuen uns bald Sie auch persönlich auf dem Limousinhof zu begrüßen

Familie Fäth

Die Geschichte der Hohe-Wart

Antonius Sartor, Jägersmann zu Volkersbrunn, errichtete im Jahr 1733 – mitten im Wald – eine Jagdhütte, um die vorbei fahrenden Kutschen zu bewirtschaften. Der Weg an der Hohen Warte war damals der direkte Weg zwischen Schloß Mespelbrunn und dem Aschaffenburger Schloß. Seinen Namen finden wir in Stein gemeißelt auf dem Sockel des Häusleins, die Inschrift lautet „Antonius Sartor, Förster zu Volkersbrunn 1733“.
Das Häuslein ist längst keine Hütte mehr und schon lange von privatem in öffentlichen Besitz übergegangen. Das Hohe-Wart-Haus, wie auch der inzwischen 480 Hektar große Hohe-Wart Wald ringsum, gehört der Stadt Aschaffenburg. Doch kein Jäger ruht sich hier mehr von den Strapazen des Waidwerks aus, und zwischen den alten Mauern wird auch kein Brennholz mehr versteigert, wie noch bis kurz nach dem zweiten Weltkrieg. Heute ist die Hohe Warte ein beliebtes Ziel für Wanderer und Ausflügler und Geheimtip für alle, die mitten im Wald mal Deftiges essen wollen.
 
Das Hohe-Wart-Haus gehört heute der Stadt Aschaffenburg, weil Ihre Bürger von 1605 bis 1644 dem Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg so schön beim Bau seines Schlosses Johannisburg geholfen hatten. Das hat den hohen Herrn so beeindruckt, daß er sich in einer schwachen Stunde von beinahe 500 Hektar Wald trennte.
33 Spessartgemeinden schenkte er zum Dank für geleistete Hilfe beim Schlossbau 206 Hektar Wald (die Zehnt-Hohewart), die Stadt Aschaffenburg bekam gleich nebenan 261 Hektar (die Stadt Hohewart).
Doch die 33 Gemeinden konnten Ihren Wald nicht nutzen, weil die Anfahrtswege zu weit waren. So schrumpften die Erträge von Jahr zu Jahr, bis das kurfürstliche Geschenk 1857 unter den Hammer kam.
Natürlich wollte die Stadt Aschaffenburg bei der Versteigerung am 30. Juli 1857 vor dem Landgericht Obernburg von Anfang an mitbieten – um jeden Preis, wenns nötig war. Das hatte der Stadtmagistrat so beschlossen, und dafür hatten Bürgermeister von Herrlein, der Rechtkundige Rat Saam, sowie die Herren Magistratsräte Hirsch, Kittel, Krebs, Protz, Reuss, Anton Weber, Fr. M. Weber und der Polizei-Offiziant Müller. Doch als es dann soweit war, lagen Bürgermeister von Herrlein und Magistrat Kittel mit Ihrem Angebot von 78600 Gulden um 200 Gulden unter dem Angebot der Gebrüder Rexroth vom Hobbacher Eisenhammer.
 
Denoch erteilte das Gericht dem Meistbietenden noch nicht dem Zuschlag. Die Aschaffenburger Herren baten um 14 Tage Aufschub und siehe, ihr Wille geschah. Dann allerdings stellten sie fest, daß sie die Rechnung ohne das Gemeindekollegium gemacht hatten. Denn als Magistrat und Gemeindevertreter einen Tag später berieten, wurde der Waldkauf mit 8:1 Stimmen abgeschmettert. Man hatte sich auf ein kurz zuvor eingeholtes Gutachten des königlichen Forstamtes Aschaffenburg besonnen, das den Waldwert höchstens auf 72000 Gulden bezifferte. Und obwohl die Regierung mit einem günstigen Kreditangebot alle Unebenheiten auf dem Weg zur Zehnt-Hohewart ebnen wollte, blieb es dabei. Bei einer gemeinsamen Sitzung mit dem Gemeindekollegium am 05. Oktober stimmten auch die Magistratsherren mit 6:3 gegen den Kauf. Am 16. Oktober 1857 wurden Ludwig und Friedrich Rexroth die neuen Besitzer der Zehnt-Hohewart.
Doch wenn sie auch Eisen kundig zu formen wußten, vom Wald dürften sie nicht viel verstanden haben. Die Gebrüder Rexroth haben in Ihrem Wald ganz schön gewütet und große Kahlhiebe ausgeführt. Was die Stadtväter dem Rexroth-Emissär sagten, der am 26.08.1865 im Auftrag der Gebrüder den Wald zum Kauf anbot, ist nicht verbürgt. Es dürften wenig freundliche Worte gewesen sein. Sicher ist nur, daß die Rexroths ihren Waldbesitz im Jahr 1866 an den Darmstädter Buch- und Kunsthändler Georg Gustav Lange veräußerten. Der nämlich wollte Fabrikant werden und – ausgerechnet – mitten im neugekauften Wald Zündhölzer produzieren. Die Fabrik entstand in der Waldabteilung „Fron am Hasenrain“. Eines Tages jedoch türmten Langes Arbeiter. Immer schon hatten die Männer Angst vor Explosionen und giftigen Dämpfen beschlichen. Und jetzt hatte es tatsächlich geknallt und danach gebrannt. Angeblich war einem Arbeiter glühende Pfeifenasche in Holzspäne gefallen. Georg Gustav Lange machte seine Firma dicht.
Im Waldgebiet, das der Volksmund heute noch „Fabrik“ nennt, konnten Restfundamente des Baus lange Zeit besichtigt werden – bis die Leidersbacher den Rotsandstein abschleppten und in ihr Gemeindehaus einmauerten. Aber auch dieses Haus steht nicht mehr. Die Fabrik droben im Walde ist dem Erdboden gleich gemacht.
 
Der gescheiterte Unternehmer aber wollte seinen Wald am 14. Juni 1870 wieder verscherbeln. An die Stadt natürlich und für 75000 Gulden. Die Stadtväter reagierten kühl. Beim derzeitigen Waldbestand sei der Preis von 75000 Gulden viel zu hoch, da nur wenig mehr als der Bodenwert übriggeblieben sei. Hinter der kühlen Maske verbarg sich heißes Verlangen. Natürlich war die Stadt nach wie vor an der Zehnt-Hohewart interessiert. Ein jedoch erst vier Jahre später angefertigtes Gutachten des Königlichen Forstamtes bezifferte den Wert zwar nur noch auf 60000 Gulden, empfahl den Kauf zugleich aber als dringend im eigenen Interesse der Stadt. Denn: Langes Erben wollten den Wald roden und das Feld landwirtschaftlich nutzen.
Eine Katastrophe für den angrenzenden Stadtwald: Für ewige Zeiten wäre die gesamte Hohewart-Höhe einseitig kahlgefegt gewesen. Regen, Schnee und Sturm hätten ungehindert in den Stadtwald blasen können. Vermagerung des Bodens und Rückgang des Baumnachwuchses wären die Folgen gewesen. Die Stadt entschloß sich zum Kauf. Und wie, schön: Der Kaufpreis konnte noch auf 50000 Gulden gedrückt werden. Am 6. April 1875 wurde die Stadt Aschaffenburg neue offizielle Besitzerin der Zehnt-Hohewart und hatte damit ihren Waldbesitz in diesem Bereich verdoppelt. Die Hohewart hat sich seither zu einem Ausflugsziel entwickelt. Das ging 1880 los – Gründungsjahr der Aschaffenburger ” Spessartfreunde “. Schon die achte von zehn Wanderungen in diesem Jahr führte die Spessartfreunde gemeinsam mit befreundeten Vereinen aus Hanau und Frankfurt am 29. August 1880 auf die Hohewart.
Das Hohewart Haus war noch bis Anfang dieses Jahrhunderts nichts weiter als die Jagdhütte, zu der Antonius Sartor den Grundstein gelegt hatte. Erst 1909 wurde die Jagdhütte für 2900 Mark ausgebaut, und die Stadt versteigerte hier noch bis nach dem zweiten Weltkrieg Brennholz an die Leute aus den Dörfern ringsum.
Seitdem hat sich das Haus im Wald äußerlich nicht mehr verändert. Dafür aber drinnen. Der Pächter modernisierte in jüngster Zeit vor allem die Küche. 1910 hatte die Stadt bereits für 5000 Mark eine Wasserleitung gelegt. Sie bginnt 300 Meter weiter bergab an einer Quelle im „Saugrund“ und überwindet auf ihrem Weg bis zum Wasserhahn auf der Hohewart 95 Höhenmeter. Anfang der 60er Jahre kam eine neue Leitung aus Kunststoff unter die Erde. Das Wasser fließt ohne motorisiertes Zutun bergauf: Zwar arbeitet an der Quelle eine Pumpe, doch sie wird angetrieben durch herabstürzendes Quellwasser, von dem bis zu zehn Liter pro Minute aus der Erde sprudeln. Auf der Hohen Warte sammelt sich das Wasser in einem Hochbehälter, der fünf bis sechs Kubikmeter faßt. Die Friedenslinde, die mitten im Wirtschaftsgarten steht, wurde 1894 gepflanzt und die Weisung dazu erteilte der damalige Oberforstmeister Schultz. Der Grund: ein Krach im Stadtmagistrat mit anschließender Versöhnung. Weshalb sich die Herren damals – im Jahr 1892 – so sehr erhitzten, ist unbekannt. Fest steht nur, daß es um eine Stallung ging, die in die Nähe des Wirtschaftsgebäudes kommen sollte. Vielleicht wollten die einen lieber einen Steinbau statt einer Holzbude. Jedenfalls kaufte der Magistrat Anfang 1894 in der Stadt einen Bretterbau, ließ ihn in seine Einzelteile zerlegen und auf der Hohen Warte wieder zusammenstellen.
Als der Krach beseitigt war, pflanzte Oberforstmeister Schultz ob des errungenen Friedens vor dem Hohewart-Häuschen die Friedenslinde. Drei Meter tief steckte er die Triebe in die Erde, und unter das Wurzelwerk legte er eine Weinflasche mit einer Urkunde, die über die vorangegangenen Ereignisse berichtet. Die Hohe Wart war ohnehin nicht geeignet als Mittelpunkt heftiger Auseinandersetzungen. Schon damals rückte sie immer mehr ins Blickfeld von Naturfreunden, Wanderern und Waldliebhaber.
Die Wandervereine, die seit 1876 entstanden waren, wollten ein Netz markierter Wanderwege über den Spessart legen. 1892 war es dann so weit: das erste Wanderweg-Netz lag vor. Striche und Ringe in allen Farben (heute sind sämtliche Wege einheitlich rot gekennzeichnet) weisen den Weg. Jeder der fünf Hauptrouten durchquerte den Spessart, von denen insgesamt 13 Abzweigungen zu beliebten Ausflugszielen führte – eine davon ist die Hohe Wart. Ein beliebtes Ausflugsziel ist die Hohe Wart geblieben, die Bedeutung als Wirtschaftsfaktor für die Stadt hat der Wald indessen schon längst verloren.

Sender Pfaffenberg

Quelle Wikipedia

Der Sender Pfaffenberg ist eine Sendeanlage des Bayerischen Rundfunks für UKW und digitales Fernsehen (DVB-T) auf dem Pfaffenberg (Gemarkung Oberbessenbach). 1953 wurde als Antennenträger ein 50 Meter hoher freistehender Stahlfachwerkturm gebaut, der 1968 durch einen 181 Meter hohen abgespannten Stahlrohrmast ersetzt wurde.

Zur Einführung von DVB-T am Standort Pfaffenberg hat der Bayerische Rundfunk einen neuen, 176,05 Meter hohen Turm errichtet. Im Zuge der Vorbereitung wurde der Stahlfachwerkturm von 1953 demontiert. Die neue Anlage besteht aus einem etwa 110 Meter hohen Betonfuß, einem darauf aufsetzenden etwa 47 Meter hohen Stahlrohr und einem rund 17 Meter hohen GFK-Zylinder zur Aufnahme der DVB-T-Antennen an der Spitze.[1] Ebenso werden die Hörfunkprogramme dann auch von diesem Turm abgestrahlt. Einen ähnlichen Antennenträger, wie der hier errichtete, baute der BR bereits 1998 am Standort Hohe Linie bei Regensburg. Der Stahlrohrmast wurde am 16. April 2010 gesprengt.

Wanderführer Wolfgang Lippert

Der Eselsweg

Quelle Wikipedia

Der Eselsweg ist eine historische Handelsstraße und ein Fernwanderweg durch den Spessart in Hessen und Bayern. Er ist 111 km lang und führt von Schlüchtern nach Großheubach in der Nähe von Miltenberg.

Der Weg ist eine der sogenannten Altstraßen und wahrscheinlich schon seit 2.000 Jahren in Benutzung. Seinen Namen hat er von den Eselskarawanen im Mittelalter, die Salz von Bad Orb nach Miltenberg zur Einschiffung brachten.

Heute ist der Eselsweg ein beliebter Wanderweg, der fast ohne Ortsberührung als Höhenweg auf der Eselshöhe durch die Spessartwälder führt. Der Spessartbund hat den Weg mit einem schwarzen „E“ auf weißem Grund gekennzeichnet und hält ihn instand.

Oberhalb von Wiesen am Greifenberg kreuzt er am Dr.-Karl Kihn-Platz eine zweite historische Handelsstraße des Spessarts, die Birkenhainer Straße. Dort endet seit 2011 auch der Degen-Weg.

Markante Wegpunkte sind: Bellinger Warte – Erlebnispark Steinau – Wiesbüttsee – Dr. Karl-Kihn-Platz – Kreuzkapelle – Engländer – Pollaschdenkmal – Echterspfahl – Schloss Luitpoldshöhe – Hunnenstein – Kloster Engelberg

Rothenbuch

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Rothenbuch ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg.

Geografische Lage
Rothenbuch liegt in der Region Bayerischer Untermain, im Herzen von Deutschlands größtem Laubwaldgebiet, dem Spessart. Zur Gemeinde Rothenbuch zählen auch die etwa 8 bzw. 9 km entfernten Weiler Lichtenau und Erlenfurt im Hafenlohrtal, die die Postleitzahl der Gemeinde Hafenlohr (Kreis Main-Spessart) tragen, sich jedoch noch im Landkreis Aschaffenburg befinden. Rothenbuch weist eine verkehrsgünstige Lage zwischen den Rhein-Main-Gebiet mit seiner Metropole Frankfurt am Main und der Region Würzburg auf. Die nächstgelegene Stadt ist Lohr am Main im Osten. Den Flughafen Frankfurt erreicht man in ca. 40 Minuten, nächstgelegener ICE-Bahnhof ist Aschaffenburg (20 Minuten). Der topographisch höchste Punkt der Gemeindegemarkung befindet sich mit 470 m ü. NN (Lage) südöstlich des Ortes, an einem Nebengipfel des Königsberges, der niedrigste liegt in der Nähe von Erlenfurt an der Hafenlohr auf 231 m ü. NN (Lage).