10.01.2019 – Seniorenwanderung nach Stockstadt

10.01.2019 – Seniorenwanderung nach Stockstadt

Die erste Donnerstagswanderung im neuen Jahr fand am 10. Januar 2019 statt.
Der Treffpunkt war um 10.30 Uhr am Friedhofparkplatz.

Die Wanderung führte mainabwärts zur Staustufe Kleinostheim. Hier gab es einige Erläuterungen zur Staustufe und zum angegliederten Kraftwerk durch den Wanderfreund Winfried Faller.

Die Mainstaustufe Kleinostheim besteht aus Schleuse, Wehr und Kraftwerk. Die Fallhöhe beträgt 6,8 m.
Die nutzbare Kammergröße der Doppelschleuse beträgt 298 m x 12 m, die der Bootschleuse 13,7 m x 3,5 m.

Weiter ging es über die Staustufe auf die andere Mainseite und dann bis nach Stockstadt zur Einkehr im Gasthaus „Goldener Engel“ gegen 12.00 Uhr.

Der Rückweg führte uns über die Eisenbahnbrücke auf die andere Mainseite und dann mainabwärts zurück zum Ausgangspunkt. Die Gesamtwanderzeit betrug ca. 2,5 Stunden.

Vielen Dank an die Wanderführer, Organisatoren und alle, die zum guten Gelingen der schönen Wanderung beigetragen haben.

Monatliche Seniorenwanderungen

Die monatliche Wanderung der Aktivsenioren mit Wanderführer Edgar Sickenberger findet jeden 2. Donnerstag des Monats statt. Eine Anmeldung ist bis spätestens am vorhergehenden Sonntag bei Edgar Sickenberger (Telefon 06027/9456) erforderlich. Informationen über die geplante Wanderung gibt es zeitnah in unserem Wanderkalender, per Newsletter / Wochenbericht und im “Blättsche”. Gastwanderer sind willkommen!

Daten und Fakten

Termin:
10. Januar 2019
Zeit
10:30 bis 16:00 Uhr

Typ:
Halbtagswanderung

Treffpunkt:
Friedhofparkplatz in Kleinostheim
Organisation:
Edgar Sickenberger
Wanderführer
Edgar Sickenberger
Telefon: 06027/9456

Wanderzeit:
ca. 2,5 Stunden
Strecke
8 km
Schwierigkeit
Leicht

Informationen zum Wandergebiet (Quelle Wikipedia)

Stockstadt am Main (amtlich: Stockstadt a.Main) ist eine Marktgemeinde im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg.

Geographie

Stockstadt a. M. liegt westlich angrenzend an die Stadt Aschaffenburg auf der linken Mainseite. Im Westen und Nordwesten Stockstadts befindet sich die Grenze zu Hessen. Der topographisch höchste Punkt der Gemeindegemarkung befindet sich mit 144 m ü. NN (Lage) im Waldgebiet zwischen Stockstadt und Babenhausen, der niedrigste liegt an der Gersprenzmündung im Main auf 101,7 m ü. NN (Lage). Gemeinsam mit den Stadtteilen Leider und Nilkheim der Stadt Aschaffenburg, dem Stadtteil Dorndiel der Stadt Großumstadt, der Stadt Obernburg und den Gemeinden Niedernberg, Großwallstadt und Mömlingen, den Ortsteilen Radheim und Mosbach der Gemeinde Schaafheim sowie dem Markt Großostheim bildete die Marktgemeinde Stockstadt die historische Region Bachgau. In der Gegenwart zählen zum Bachgau nur noch die Orte Großostheim mit den Ortsteilen Ringheim, Pflaumheim und Wenigumstadt auf bayerischer Seite und die Gemeinde Schaafheim mit den Ortsteilen Mosbach und Radheim in Hessen. Stockstadt gehört nicht mehr zum Bachgau.

Geschichte

Im Jahr 1820 wurden in Stockstadt „interessante römische Alterthümer“ entdeckt. Mit diesen Entdeckungen und weiteren Ausgrabungen konnte für Stockstadt die Existenz eines römischen Kastells im Verlauf des Obergermanisch-Raetischen Limes spätestens für die Zeit Kaiser Trajans belegt werden.[4] Es bestand bis zum Abzug der Römer um 260 n. Chr. Der römerzeitliche Fundort Stockstadt ist vor allem bekannt für zahlreiche Steindenkmäler, die im Umfeld des Kastells entdeckt wurden. In Kastellnähe fanden sich mehrere Ziegelöfen, die der Militärziegelei zugeordnet werden, die von der in Stockstadt stationierten cohors III Aquitanorum betrieben wurde.[5] Das ehemalige Kastellareal südlich der Rhein-Main-Bahn ist heute weitestgehend mit einer Zellstofffabrik überbaut.

Bereits Mitte des 9. Jahrhunderts wurde Stockstadt am Main schriftlich erwähnt, wenn auch nur anhand einiger steuerpflichtiger Bürger. Als wohnhaft in Stocestat wurden diese bezeichnet; so nannte man zu dieser Zeit den Ort. Im Jahr 1024 wurde der Ort selbst schriftlich das erste Mal genannt. Der Ort Stoddenstat wurde von Kaiser Heinrich II. an das Kloster Fulda verschenkt. Dies blieb so bis ins Jahr 1309, als Stockstadt an das Erzbistum Mainz übergeben wurde. Im Mittelalter gehörten die umliegenden Wälder dem Wildbann Dreieich an, der in Stockstadt eine seiner 30 Wildhuben unterhielt.

Eine historische Quelle datiert auf das Jahr 1527 belegt, dass der älteste Weihnachtsbaum Deutschlands aus dem Stockstädter Hübnerwald stammt. In einer Akte der Mainzer Herrscher aus der damaligen Zeit wird »die weiennacht baum« im Hübnerwald urkundlich erwähnt. Kanzleischrift. 16. Jahrhundert.

Am 1. Juli 1862 wurde das Bezirksamt Aschaffenburg gebildet, auf dessen Verwaltungsgebiet Stockstadt lag. 1939 wurde wie überall im Deutschen Reich die Bezeichnung Landkreis eingeführt. Stockstadt war nun eine der 33 Gemeinden im Altkreis Aschaffenburg. Dieser schloss sich am 1. Juli 1972 mit dem Landkreis Alzenau in Unterfranken zum neuen Landkreis Aschaffenburg zusammen.

Sehenswürdigkeiten

  • Das an der Hauptstraße gelegene Zollhaus diente lange Zeit dem Mainzer Erzbischof und Kurfürsten Albrecht von Brandenburg als Zollstation. Erbaut wurde es von 1514 bis 1545.
  • Die Leonharduskirche befindet sich ebenfalls im alten Ortsteil von Stockstadt und geht auf das Jahr 1773 zurück.
  • Die 1458 erbaute St.-Anna-Kapelle stand ursprünglich an der Ecke Hauptstraße/Alter Stadtweg. Ihr Abriss erfolgte im Januar 1925 auf Gemeinderatsbeschluss hin. 2007 wurde die Kapelle nach historischem Vorbild an anderer Stelle, westlich jenseits der B 469 Richtung Auhof, wieder errichtet und am 6. April 2008 geweiht.

Bilder

Erinnere dich an gestern, denk an morgen, aber lebe heute.

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